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Thaiboxen - Kämpfen mit Händen und Füssen
 

Thai-Boxen (Muay-Thai)  ist wohl einer der weltweit bekanntesten thailaendischen Exportartikel. Schon waehrend der Ayutthaya-Ära ab dem 14.Jahrhundert wurde diese Art der "Selbstverteidigung" entwickelt. Es ist eine Mischung aus Kampfsport, Artistik und Konzentrationsuebung.

Das Muay Thai ist aus den alten Kriegskuensten der thailaendischen Soldaten entstanden, welche sich aus dem reinen Kampf ums Überleben, ueber Jahrtausende hinweg, entwickelt haben. Betrachtet man die Geschichte des thailaendischen Volkes so findet man heraus, dass die Thais sich frueher staendig gegen Angriffe ihrer Nachbarvoelker zur Wehr setzen mussten. Über 2000 Jahre seiner Geschichte hat das Koenigreich allen Versuchen es zu erobern widerstanden. Dies geschah mit wirklich ausgefeilten Techniken. Da diese Art mit Ellenbogen, Knien, Faust- und Fusstechniken zu kaempfen sehr erfolgreich war, entwickelte man daraus eine effektive Kampfkunst.

 

Das thailaendische Boxen wurde frueher in allen Schulen als vormilitaerische Ausbildung unterrichtet. Bei den Wettkaempfen hat es damals noch keine Gewichtsklassen oder zeitlich limitierte Runden gegeben. Die Turniere wurden auf Leben und Tod ausgetragen. Es gab fast keine Regeln und es wurde ohne jegliche Schutzausruestung gekaempft. Die Haende waren lediglich mit Hanf oder Baumwollbandagen umwickelt.
1929 hat das Muay-Thai jedoch grosse Änderungen erfahren. Es wurden zahlreiche Regeln eingefuehrt. Diese beinhalteten u.a. Boxhandschuhe, Tiefschutz und Gewichtsklassen und machten diese alte Kampfkunst zu einem attraktiven Wettkampfsport. Bei den Amateuren wurde ausserdem noch das tragen von Kopfschutz und Brustpanzer eingefuehrt.
Im April 1993 wurde im Auftrag der thailaendischen Regierung die International Amateur Muay Thai Federation gegruendet, mit dem Ziel, dass Muay-Thai eines Tages in die Olympischen Spiele aufgenommen wird. Dieser Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Muay-Thai weltweit zu verbreiten. Es wurde mit Hilfe von verschiedenen Sportuniversitaeten und alten Muay-Thai Meistern ein einheitliches Pruefungsprogramm erarbeitet, welches sowohl fuer Profis als auch fuer Amateure Gueltigkeit hat.
Die erste Muay-Thai Amateur WM fand vom 3. - 11. Februar 1995 in Bangkok statt, die zweite vom 31. Maerz - 7. April 1996, die dritte WM folgte vom 9. -16. Februar 1997. Bei der vierten WM vom 4. - 17. Maerz 1999 haben fast 70 Nationen teilgenommen.
Aus dem alten Koenigreich Siam entstanden, beeinflusste das Muay-Thai Thailands Kultur, Geschichte und Kunst bis zum heutigen Tag, wo es als Nationalsport in Thailand anerkannt ist.

Der Wettkampf

Nach dem offiziellen Regelwerk im Muay-Thai sind alle Boxtechniken, Handrueckenschlaege, Tritttechniken, Ellenbogen- und Knietechniken erlaubt. Saemtliche Techniken duerfen zum Kopf, Koerper und zu den Beinen ausgefuehrt werden. Man darf auch das Bein des Gegners festhalten. Selbst im Clinch, wo in anderen Kampfsportarten der Kampfrichter dazwischen geht und unterbricht, wird im Muay-Thai nicht unterbrochen, sondern weitergekaempft. Sogar bestimmte Wurftechniken aus Clinch Situationen sind erlaubt.
Im Muay-Thai, welches nicht nur der aelteste, sondern auch der haerteste asiatische Kampfsport ist, wird Vollkontakt bis zum K.O. gekaempft. Trotzdem steht beim Muay-Thai Fairness im Vordergrund, das heisst Disziplin und Respekt vor Trainer und Gegner sind Voraussetzungen fuer jeden Thai-Boxer! Der Bessere gewinnt, ist das Motto!
Wie im klassischen Boxen muessen die Anfaenger im Muay-Thai erst einmal eine Amateurlaufbahn durchlaufen, um spaeter eine Lizenz als Profi zu erhalten. Die Muay-Thai Amateure kaempfen in einer kompletten Schutzausruestung, welche aus Boxhandschuhen, Kopfschutz, Schutzweste, Mundschutz, Tiefschutz, Ellbogenschutz, und Schienbeinschuetzer besteht. Es handelt sich hierbei um eine leichte Schutzausruestung, welche die Bewegungsfreiheit der Kaempfer und Kaempferinnen nicht beeintraechtigt. Trotz des Einsatzes von Ellbogen- und Knietechniken zum Kopf, gibt es im Amateur-Muay Thai keine groessere Verletzungen, was sicherlich auch auf die gute Schutzausruestung zurueckzufuehren ist.
Ein grosser Vorteil beim Amateur-Thai-Boxen liegt darin, dass auf Grund der Schutzausruestung die Kaempfer viel oefters an Wettkaempfen teilnehmen koennen, als beim Profi-Thai-Boxen, da die Regenerationszeit zwischen den Kaempfen viel kuerzer ist. Dadurch koennen die Kaempfer extrem viel Kampferfahrung sammeln, was das Niveau der Kaempfe enorm in die Hoehe schraubt. Trotz der Schutzausruestung ist das Kaempfen auf Amateur-Turnieren sehr hart, da die Amateure auf einem Turnier meist mehrere Kaempfe absolvieren muessen.
Nachdem der Kaempfer seine Laufbahn als Amateur durchlaufen hat, kann er sich im Profilager etablieren. Im Profi Muay-Thai fallen dann der Kopfschutz, Schutzweste, Ellenbogenschuetzer und die Schienbeinschuetzer der kompletten Schutzausruestung weg. Zu den offiziell zugelassenen Boxhandschuhen traegt der Kaempfer nur Mundschutz und Tiefschutz. Um eine Profikarriere starten zu koennen, setzen sich die Sportler einem extrem harten Training und einem sehr diszipliniertem Leben aus. In Thailand koennen gute Muay-Thai Profis heutzutage sehr viel Geld verdienen.

Diese Box-Wettkaempfe, die auf den ersten Blick grob aussehen finden zum Beispiel in Bangkok taeglich statt. Es werden von Anhaengern kleine und grosse Wetten abgeschlossen.

Montags, mittwochs, donnerstags ab 18 Uhr und am Sonntag ab 15 Uhr im Rajdamnoen Stadion (Rajdamnoen  Nok Road) und dienstags, freitags und samstags ab 18 Uhr im Lumpini Boxing Stadion (Rama IV Road) in Bangkok.

Zwei noch sehr beliebte Austragungsorte sind das Rangsit-Stadion in Pathum Thani und das Sam Rong-Stadion in Samut Prakarn.

 
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