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Hautnah!
In der Kürze liegt die Würze!

Thailand total
Von Heinz & Rainer Pollmeier

Thailand vertraegt keinen Massentourismus. Die Hauptanziehungspunkte wie Phuket oder Pattaya werden zwar von Pauschaltouristen frequentiert, aber insgesamt ist das Land wie kein anderes in Asien fuer Individualisten geschaffen. Sie reisen billiger, schneller und erlebnisreicher.

Wer Thailand bereits kennt, waehlt sich ein oder zwei Punkte fuer seinen Urlaub aus - Phrae oder Khorat beispielsweise fuer den kulturreichen Nord-/Nordosten - und unternimmt von dort aus seine Touren mit Bus, Bahn, Pkw, Motor- oder Fahrrad. Neulinge sollten zu Beginn in etwa vier Wochen moeglichst viel von Thailand kennenlernen und zusaetzlich mit Airpaessen das im Vergleich zu Europa preiswerte Verkehrsangebot optimal nutzen. Unsere recht subjektiven Reisevorschlaege vermitteln eine Vielfalt von Eindruecken, die fuer spaetere Reisen die Schwerpunkte setzen. Denn nach Thailand kehrt man immer wieder zurueck, der Bazillus ist resistent gegen die Verlockungen anderer Laender. Und wer von dort aus Suedostasien "erobern" will - Bangkok ist die ideale Drehscheibe fuer alle Nachbarlaender.

Nun ist die Stadt mit ihrer Umgebung eine eigene Reise wert. Die turbulenten Gegensaetze entfachen zwiespaeltige Gefuehle, machen das 21. Jahrhundert erlebbar wie die Zeit vor 200 Jahren, loesen aber nicht den Widerspruch zwischen Tradition und Moderne. Bevor der Moloch auftaucht, schwenkt der Duesenjet ueber die unabsehbaren Reisebenen des Zentralen Thailand. In dieser ueppigen, unerhoert fruchtbaren Weite schwimmt das "Venedig des Ostens" an beiden Seiten des maechtigen Stroms Chao Phrya. Bangkok ist eine der juengsten Haupstaedte Asiens. Die fuenf Ramas von Chakri bis Chulalongkorn haben zwischen 1782 und 1910 Bangkok zur strahlenden Nachfolgerin der 1767 von den Burmesen zerstoerten alten Hauptstadt Ayutthaya gemacht. Der perfektionierte thailaendische Stil schlaegt fast in Kitsch um wie beim Tempel der Morgenroete, Wat Arun, mit seiner riesigen Pagode wohl der grossartigste unter den mehr als dreihundert Tempeln der Stadt. In Thon Buri lebt das alte Bangkok an den letzten Kanaelen weiter, laut, vergnuegt, bunt. Dagegen ist es schwer, hinter den Betonfassaden des modernen Bangkok die feine, differenzierte Lebensart der Thais zu erkennen.

"Ich empfand Bangkok bald nur noch als laut, stinkend, hektisch und stressig", schreibt Dieter Kampe in Suedostwaerts. "Was an Tempeln, Palaesten und sonstigen Sehenswuerdigkeiten vorhanden ist, laesst sich bequem in drei Tagen absolvieren. Danach ist der Reiz verflogen. Langweilig ist die Stadt allerdings nie, sie lebt, hat viele Gesichter, attraktive und originelle Seiten. Aber nach gut einer Woche hatte ich genug." Wer das nicht akzeptiert, soll sich sein eigenes Bild machen. Wir fuegen eine Woche fuer die Umgebung hinzu. Eine Diskussion eruebrigt sich.

Chiang Mai versucht Bangkok zu uebertrumpfen, Altstadt und einige sehenswerte Tempel sind hinter der Bauwut nur noch zu vermuten. Der Weg dorthin ist das Ziel. Die alte Schmalspurbahn von Luis Weiler - die Station Sala Mae Tha wirkt nicht nur auf Hobbyeisenbahner wie ein Kleinod aus dem Schwarzwald - bringt schon ein wundersames Erlebnis fuer sich. Sukhothai ist die erste Etappe, denn Ayutthaya erreicht man bequem mit dem Boot von Bangkok aus. In Phitsanulok halten alle Zuege; man muss sich dann anderen Verkehrsmitteln anvertrauen. Ideal fuer eine Drei-Staedte-Tour ist das Motorrad, wenn man die stark befahrene H 101 meidet und moeglichst Nebenstrassen wie die H 1195 oder 1201 waehlt.

Man kann auch einen Wagen oder, wenn man sich denn gar nicht ans Steuer wagt, ein Auto mit Fahrer mieten. Lassen Sie sich nicht durch Horrormeldungen der Presse schrecken! Journalisten, die haarstraeubenden Unsinn ueber das Autofahren in Thailand verbreiten, sind wahrscheinlich nie selbst gefahren. Wir bewegen uns ja auch ganz selbstverstaendlich im Linksverkehr von Grossbritannien oder Irland, in Australien oder Neuseeland. Dem - zugegeben - eigenartigen Fahrstil der Thais passt man sich schnell an, wenn man die Spritzigkeit der Italiener uebernimmt. Wer allerdings die deutsche Rechthaberei nicht aufgeben mag, ist fehl am Platze.

Sukhothai gilt als Wiege Thailands, steht fuer die Anfaenge der Thaigesellschaft in reinster Form. Die Epoche von 1238 bis 1378 unter acht Koenigen ruft als Goldenes Zeitalter - zumindest in der Kunst - bei den Thais noch heute nostalgische Gefuehle wach. Die Zwillingsstaedte Sukhothai/Si Sat chanalai und Kamphaeng Phet geben uns eine Ahnung von der Eleganz der Bauwerke jener kurzen Zeit. Das Turm-Heiligtum, von den Khmer uebernommen, ist das charakteristische Bauwerk dieser mit Stuck verkleideten Ziegelsteinarchitektur. Die Buddha-Figuren erreichen in ihren vollplastisch modellierten, gerundeten und natuerlichen Formen letzte Vollendung, die schon ein Jahrhundert spaeter zur stereotypen Wiederholung erstarrt.

In der Umgebung von Chiang Mai entdecken wir die schoensten Kloester Thailands:
Das erhoeht liegende, von dicken Mauern umgebene Wat Phra That Lampang Luang ist mindestens 1300 Jahre alt. Es wurde auch als Festung genutzt. Phrae beeindruckt durch eine Altstadt, die man in Thailand sonst kaum noch findet. Das Luxushotel Maeyom Palace gewaehrt einen Rabatt von 50 Prozent, so dass man
sich die Zeit nehmen sollte, ausserhalb der Stadt das Wat Sra Bo Kaew mit seinem Chedi im burmesischen Stil zu besichtigen und einen Ausflug in das entlegene Nan zu unternehmen. Tempel-Enthusiasten sind dort einen ganzen Tag lang ausgelastet.

Auf dem Rueckweg nach Chiang Mai kann man die reizvolle Route ueber Phayao mit seinen beiden uralten Tempeln und der herrlichen Lage am See waehlen oder von Lampang aus einen Abstecher beim Dorf Thung Kwian in das Thai Elephant Conservation Center machen. Keinesfalls sollte man den Besuch des Wat Phra That Haripunchai in Lamphun versaeumen.

Das Kloster Doi Suthep ist Wahrzeichen der Stadt Chiang Mai. Es kann in aller Hergottsfruehe noch einigermassen gut besichtigt werden, denn es wird wie ein katholischer Wallfahrtsort vermarktet. Das nahegelegene Mae Sa Valley ist ein thailaendischer Garten Eden. Wer die wilden Orchideen auf den Baeumen des hoechsten Berges Thailands, dem Doi Inthanon, wegen der Entfernung nicht auf den Film bannen konnte, schiesst in den Orchideenfarmen des Valleys seine schoensten Bilder.

Die innerthailaendischen Flugrouten sind fast alle auf Bangkok oder Chiang Mai konzentriert. Mit wenigen Ausnahmen lassen sich kaum Zwischenstationen anfliegen. Darum muessen wir nach Bangkok zurueckkehren und dort entscheiden, ob wir ueber Udon Thani einen zweitaegigen Ausflug nach Ban Chiang in die Menschheitsgeschichte machen. Viele Besucher sind enttaeuscht, andere fasziniert. In jedem Fall raten wir von dem Erwerb der Antiquitaeten ab: Die gesetzlichen Bestimmungen sprechen dagegen, und heutzutage sind mehr Faelschungen als echte Stuecke im Handel. Auf europaeischen Auktionen kauft man sicherer - und preiswerter.

Mit einem Flug von Bangkok nach Nakhon Ratchasima (Khorat) brechen wir zu einer phantastischen Reise - am besten mit Pkw oder Motorrad - in die Welt der Khmer auf: Sikhoraphum, Prasat Preah Vihear, Phanom Rund, Muang Tam und Phimai ersetzen keine Reise nach Angkor Wat - das wegen der Unruhen in Kambodscha jahrelang kaum zugaenglich war – aber sie ergaenzen ein wundervolles Mosaik. Wer Zeit hat, kombiniert damit einen Ausflug nach Ban Chiang und erschliesst sich den fast unbekannten Nordosten des Landes.

Die kulturellen Hoehenpunkte Thailands liegen hauptsaechlich im Norden. Wenn wir Phuket anfliegen, eroeffnet der Sueden mit der phantastischen Phangnga-Bucht seinen ganzen Reiz: das faszinierende Meer und die bizarren Kalksteinformationen - ein Naturwunder der Welt. Zwei Wege sind unabdingbar:
Eine Bootsfahrt durch die Bucht an den Inseln Koh Yao Noi und Yai vorbei bis zu der malerisch gelegenen Koh Phee Phee - Anlanden lohnt nicht mehr - und eine Rundreise nach Krabi mit Abstechern zu Hoehlen, Wasserfaellen, Baechen und Teichen im Karst - ein Ereignis fuer jeden Naturfreund. Das Kloster Thama Sua oestlich von Krabi ist eine Stippvisite wert. Wer ein wenig tiefer in die Kunst- und Kulturgeschichte Suedthailands einsteigen will, faehrt mit dem Bus in drei Stunden von Krabi nach Nakhon Si Thammarat, dem alten Ligor, das kaum von westlichen Touristen aufgesucht wird und viel Urspruenglichkeit verspricht.

Nach soviel Kulturbeflissenheit fliegen wir zu Muessiggang und Faulenzen ueber Surat Thani mit Faehranschluss nach Koh Samui oder bummeln mit Bus oder Bahn nach Hua Hin, Erlebnis- und Erholungsraeume unterschiedlichen Reizes. Von Hua Hin sind wir wieder schnell in Bangkok. Das Koenigreich hat tausend Gesichter, man kann nur einige Konturen andeuten. Aber kennen Sie ein anderes Land, in dem der Koenig Jazz spielt?

Tips fuer Thailand
Beste Reisezeit: November bis Februar. Von Mai bis Sept./Okt. herrscht durch den Suedwestmonsun in den meisten Gebieten der Westkueste (Ranong, Phuket, Krabi) Regenzeit. Jetzt kann man bis August gut den Norden, Nordosten, Zentral-Thailand und den Sueden an der Golfkueste besuchen. Die "kuehle" Jahreszeit von Nov.-Febr. mit ca. 27-30 Grad C bringt wenig Regen. Maerz bis Mai sind heiss und trocken, in den traditionellen Badeorten ist Hochkonjunktur. Der Norden ist ganzjaehrig kuehler als die uebrigen Regionen.
Einreise: Deutsche, Österreicher und Schweizer erhalten bei Ankunft mit mindestens noch 6 Monate gueltigem Reisepass ein 30-Tage-Visum, das nicht verlaengert wird. Touristenvisa fuer 60 Tage sind bei den thailaendischen Konsulaten fuer 30 DM zu bekommen. Nachweis ueber Rueck- oder Weiterreisepapiere und ausreichende Geldmittel fuer die Dauer des Aufenthaltes.
Anreise: Der Don Muang Airport wird zum Teil taeglich von Frankfurt, Duesseldorf, Muenchen, Wien und Zuerich nonstop angeflogen, z. B. von Lufthansa, Thai Airways, Lauda Air, Swissair, LTU usw. Die Flugzeit betraegt ca. 11 Stunden. Die Flughafengebuehr bei Ausreise z. Zt. 500Baht.
Unterkunft: Alle Moeglichkeiten fuer jeden Geldbeutel.
Essen und Trinken: Die Thai-Kueche zaehlt zu den besten der Welt. Sie hat alle Einfluesse der grossen asiatischen Kuechen aufgesogen und veredelt. Die Grundlage bilden Reis und Nudeln; Fisch und Gemuese findet man haeufiger als Fleisch; es wird sorgfaeltig und phantasievoll gewuerzt. Die Speisen schiebt man mit der Gabel auf den Loeffel, mit dem man isst. Die Suppe wird zum Essen gereicht. Man kann auch preiswert tropische Fruechte frisch kosten, nur sind Dez. bis Jan. die unguenstigste Erntezeit, denn die spezifisch tropischen Fruechte reifen durchweg am Ende des thail. Sommers.
Veranstalter: Deutsche Veranstalter bieten Pauschal- und/oder Individualreisen mit verschiedenen Programmen unterschiedlicher Dauer an. Es herrscht gnadenloser Wettbewerb. Viele Stopoverangebote der Airlines haben sich zum preiswerten Allround-Reiseprogramm gemausert. Preisvergleiche sind unverzichtbar. Da thailaendische Reisebueros nur mit 10 % Gewinn arbeiten, sollte man Veranstalter wie Royal Orchid Holidays, eine Tochter von Thai Airways, nicht unbeachtet lassen. Ihre Reisen vermitteln in Deutschland: Royal Orchid Reiseservice, Jacobistr. 18, 40211 Duesseldorf, Tel. 0211/352031, Fax 0211/3613496, oder direkt die Bueros von Thai Airways International. Freundlicher und effizienter Service zeichnet die Gesellschaft aus, die bei Reisezielen ohne Hotels internationalen Standards immer die beste verfuegbare Unterbringung arrangiert. In einigen Laendern kooperieren sie mit der alten schweizer Dynastie Diethelm Travel in Bangkok, 140/1 Kian Gwan Building Wireless Road, Bangkok 10330, Tel. (662) 2559150-70, Fax (662) 2560248/49.,
Verkehrsmittel: Am Flugplatz vermittelt der Airport Transport Service die Fahrt in die 22 km entfernte City, billiger sind normale Taxis, die ueberwiegend mit Taximeter ausgeruestet sind. Sonst wie bei Tuk Tuk den Preis vorher aushandeln. Thailand ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Die Strassenverhaeltnisse, in Bangkok z.T. autobahnmaessig wie auch nach Hua Hin oder Pattaya, sind ausgezeichnet, Mietwagen bei oertlichen Firmen sind preiswert, Sprit ist billig. Der Verkehr hat erheblich zugenommen, die Thais fahren jedoch disziplinierter, vergleichbar mit dem Fahrstil der Italiener. Die Eisenbahn ist veraltet, aber billig, und fuehrt in die fuenf Hauptrichtungen. Das Überlandbusnetz von zentralen Busbahnhoefen mit vier Klassen von Normal- bis VIP-Bussen ist dicht und preiswert. Der regionale Flugverkehr von Thai Airways, Bangkok Airways und Orient Air Express rundet die Palette ab.
Geld: Die Landeswaehrung Baht (100 Baht ca. 4 DM, z. Zt. schwankend) kann wie Fremdwaehrung in unbeschraenkter Hoehe eingefuehrt werden, die Ausfuhr ist
beschraenkt. DM- oder US$-Reiseschecks und internationale Kreditkarten werden akzeptiert. Euroschecks werden nur von der Thai Farmers Bank in bestimmter
Anzahl angenommen.
Gesundheit: Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Empfehlenswert sind eine Hepatitis-A-Impfung und ggf. eine Auffrischung von Tetanus- u. Polioschutz. Malariaprophylaxe ist fuer bestimmte Gebiete wie z. B. Koh Samet oder Kho Chang angebracht. Informieren Sie sich bei einem Tropeninstitut!
Kleidung: Leichte, gut waschbare Sommerkleidung aus Baumwolle. Sie sollte gepflegt wirken, Miniroecke, kurze Hosen oder wuerdeloser Schlabberlook sind in
Kloestern und Tempelanlagen obszoen. In Hoehenlagen sind leichte Jacken oder Pullover ratsam.
Auskunft: Thailaendisches Fremdenverkehrsbuero, Bethmannstr. 58, 60311 Frankfurt (Main), Tel. 069/295704, 295804, Fax -/281468.

 
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