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Hautnah!
Pattaya zelebrieren
Pattaya zelebrieren
Von Heinz & Rainer Pollmeier

Nach dem Ende des Vietnamkrieges galt Pattaya mit dem Abzug der Amerikaner als "tot". Aber es erwachte - nicht zuletzt durch Initiativen europaeischer Manager - zu ungeahnter Bluete und ist auf dem besten Wege, seinen Ruf als suedostasiatische Reeperbahn zu verlieren. Sicher, Pattaya hat viele Gesichter. Doch wussten Sie, dass man sich dort im besten Strandhotel der Welt verwoehnen lassen kann wie im "Oriental" am Chao Phya River in Bangkok?

"Wo frueher die koenigliche Familie Ferien machte, stehen heute drei koenigliche Hotels: Royal Cliff Beach Hotel, Royal Cliff Terrace und Royal Wing. Koeniglich ist nicht nur die Lage mit dem weiten Blick ueber das Meer, koeniglich sind auch die Leistungen der von den internationalen Reiseagenten der Pacific-Asia-Travel-Association preisgekroenten Hotels", schrieben Romy und Hilmar Pabel 1989 im Reisemagazin GLOBO. Damals wie heute ist die Anlage ein Grund, der Erfolgsgeschichte der Haeuser nachzugehen.

Und tatsaechlich: Wo eine stete Brise sommerliche Tropenhitze zum Genuss macht, hoch ueber dem Golf von Siam mit einer phantastischen Aussicht ueber das Meer auf die vorgelagerten Inseln, dort pflegten sich einst die Mitglieder des Koenigshauses vom Stress des Regierens und dem Smog der Metropole Bangkok zu erholen. Da aber auch Koenige Urlaubsorte wechseln und die Ferienhaeuser mehr und mehr ungenutzt blieben, wurde das Gelaende zur allgemeinen Bebauung freigegeben.

Alois Xaver Fassbind, schweizer Hotelfachmann der Superklasse, nutzte die Chance, scheute kein Risiko und realisierte mit einheimischen Geldgebern das aussergewoehnliche Projekt, grosszuegig eingebettet in den Felsenhuegel mit dem gelben Sandstrand. "Wer soll denn da draussen an den kahlen Klippen Urlaub machen?" unkten die Spoetter. Wieder einmal unterschaetzten sie Fassbind. Heute ist Jomtien ein Ferienort mit eigenstaendigem Anspruch.

Als Fassbind 1966 nach Thailand kam, war er sozusagen auf der Durchreise nach Suedamerika und ahnte nicht, dass er in Siam seine zweite Heimat finden wuerde. Man vergisst so schnell! Hat nicht Fassbind 1970 mit einem Schlag die Bettenkapazitaet des damals verschlafenen Kuestenortes verdoppelt? Als er das "Palace", ein 240-Zimmer-Hotel eroeffnete, hielten ihn alle fuer verrueckt. Das "Palace" florierte durch seinen Einfallsreichtum und seine blendenden Verkaufsideen; es war immer ausgebucht. Sein Erfolg befluegelte Nachahmer, wie Elefantengras schossen in Pattaya ein Dutzend Hotels aus dem Boden.

Aber Fassbind schaetzte das gewisse Etwas im gehobenen Niveau, kehrte dem grellen Umfeld von Sex und Sause den Ruecken und nahm die neue Herausforderung im heutigen Nord-Jomtien an. "Das Konzept war klar und so gut, dass gar nichts schiefgehen konnte, vorausgesetzt, man hat die richtigen Mitarbeiter", sagte er. Sein Fuehrungsteam war der Schluessel zum Erfolg. "Jein", sagt Fassbind, "wir legen grossen Wert auf erstklassigen Nachwuchs, wir schulen die jungen Leute zum Teil selbst, legen strenge Massstaebe an und versuchen natuerlich, die besten bei uns zu halten. Die Motivation ist wichtig - und ebenso wichtig ist es, den Gaesten immer wieder etwas Neues zu bieten."

Nennen wir ein kleines Beispiel: Fuer Gourmets gibt es neben sieben unterschiedlichen Restaurants einen "Thai-Market" und einen "Seafood-Market" - ueberdachte Pavillons, in denen die Gerichte an kleinen Staenden zubereitet werden. Aber im "Royal Cliff Hotel" ist am Sonntagabend das 'Bavarian Swiss Buffet' fuer viele Urlauber Ziel einer kulinarischen Wallfahrt: Perfekte Bedienung ist selbstverstaendlich, Gastronomie der Spitzenklasse absolutes Muss, luxerioese Umgebung ohne steife Atmosphaere kostenlose Zugabe zum Wohlgenuss bei einem Schnupperpreis, der nicht nur Hotelgaesten geboten wird. Wer sich ein wenig scheut, die prunkvolle und komfortable Hotelanlage aufzusuchen, sollte diese Gelegenheit zum Einstieg wahrnehmen; man wird es nicht bereuen, denn das Angebot ueberzeugt.

Die "Koeniglichen" ueberraschen auch Reisende, die schon alles gesehen haben. Die Hotelangestellten lesen Gaestewuensche sozusagen von den Augen ab und sind so unermuedlich, dass Europaeer leicht verlegen werden. Manches entwickelt sich zum Ritual. Ein 'Royal Brunch' im Bett serviert? Selbstverstaendlich, nur mit dem winzigen Unterschied, dass ein 'Royal Brunch' nicht serviert, sondern zelebriert wird! Er besteht aus frischen Saeften, Eiern Benedikt mit Sauce Hollandaise, Parmaschinken San Daniele, Roastbeef, delikaten Brotsorten, Croissants und englischen Muffins aus eigener Baeckerei, Kaffee und natuerlich Champagner. Eine stilvolle Art, den Tag zu beginnen und Plaene zu schmieden.

Fassbind eroeffnete in den fruehen 70er Jahren mit nur 106 Zimmern. 1700 Angestellte betreuen die Gaeste im Hotel, am Pool und am Strand. Inzwischen wurde die urspruengliche Kapazitaet erheblich erweitert. Der Luxus blieb - und hat seinen Preis! Aber man ist ueberrascht: In mancher Bettenburg Pattayas wird man kraeftiger zur Kasse gebeten als im "Besten Resort-Hotel der Welt". Nur wer gewohnt ist, mit eigenem Personal zu reisen, sollte sich ein wenig umstellen. Zofe und Butler sind ueberfluessig.

Es eruebrigt sich fast zu betonen, dass Fassbind einer der lautstaerksten Kritiker in Sachen Sextourismus ist. Schon 1990 zitierte die 'Bangkok Post' seine unueberhoerbare Meinung: "Die Behoerden haetten nicht zulassen duerfen, dass Bars ueberall in Pattaya aus dem Boden geschossen sind. In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe negativer Presseberichte ueber Pattaya veroeffentlicht, die auf die Probleme der Stadt in der Abwasserbeseitigung, mit der Wasserverschmutzung, der hohen Mord-Rate, Kinder-Prostitution, Drogen und dem Fehlen einer Anti-AIDS-Kampagne hinwiesen - all dies hat zurecht den Tourismus im Ferienort beeintraechtigt." Fassbind hat bewiesen, dass es auch anders geht!

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