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Könige
Phra Nangklao Chaoyuhua

Phra Nangklao Chaoyuhua - Koenig Rama III
(geboren 1787), regierte von 1824 bis 1851

Koenig Phra Nangklao Chaoyuhua, als Koenig Rama III der dritte Regent der Chakri Dynastie, wurde im Alter von 37 Jahren gekroent. Zu dieser Zeit war Bangkok als neue Hauptstadt bereits 42 Jahre alt und einige Gebaeude und Stadtanlagen bedurften der dringenden Restauration. Daher verdingte Koenig Rama III Handwerker aus dem ganzen Koenigreich zur Umgestaltung der Stadt. Nachdem die Arbeit erledigt war, erstrahlte die Stadt in neuem Glanz.

Koenig Phra Nangklao Chaoyuhua war wirklich bewandert in Staatgeschaeften und hatte ein Genie fuer Justiz und Handel. In Respekt vor seiner Faehigkeiten zur Sicherstellung der nationalen Wirtschaft wurde er bereits als junger Mann von seinem Vater mit der Fuehrung des Hafens, des Aussenhandels und der Auslandsbeziehungen betraut.

Koenig Rama III kannte sich bestens aus in allen Angelegenheiten des internationalen Handels und des Binnenhandels, zudem kannte er genau die saisonalen Gegebenheiten. Er war stets besorgt um die Aussenhandelsbilanz und achtete daruaf, dass wertvolle Waren exportiert und Waren von hohem Gewicht importiert wurden, die eher dazu dienten die notwendige Tonnage fuer die Sampans auf ihrem Weg zurueck zu gewaehrleisten. Er hatte es hinbekommen, im Ausland soviel Geld zu machen, dass sein Vater Koenig Rama II ihn »Chow Sua«, ein chinesicher Ausdruck fuer »Taipa«, den Handelschef nannte.

Koenig Phra Nangklao legte eine aussergewoehnliche Freigebigkeit und Hoeflichkeit an den Tag, welche ihm die Bewunderung der Menschen sowohl im Adel als auch im Buergertum einbrachte. Als Koenig Rama II starb, ernannte er sich nicht sofort zum Erbfolger. Der Kroenungskonzil ernannte ihn - bis dahin als Prinz Chesdabodin bekannt - jedoch einstimmig zum Nachfolger von Koenig Rama II.

Koenig Rama III war sich bewusst ueber die Bedeutung von Wasserwegen und liess zahlreiche Kanaele ziehen, welche die wichtigsten Fluesse miteinander verbanden und heute noch zu sehen sind.

Auf religioesem Gebiet beschuetzte er alle Glaubensrichtungen, sei es Brahmanentum, Christentum, Hinduismus oder Sikhs. Es entwarf die wichtigsten Buddha Abbilder in den beruehmten Tempeln Wat Suthat, Wat Suthat, Wat Parinayok und anderen.

Koenig Rama III hielt Moenche und Novizen dazu an, buddhistische Schulen in Bangkok und in den Provinzen zu besuchen. Ein Ergebnis davon war, dass viele Titel in buddhistischer Theologie erworben wurden. Es wurde sich auch um die Angehoerigen der Moenche und Novizen gesorgt. Diejenigen, welche den Moenchstatus verlassen wollten, konnten in der zivilen Verwaltung arbeiten.

Koenig Phra Nangklao gab eine neue Fassung der buddhistischen Tripitaka heraus, welche grosse Verbreitung im ganzen Land fand. Er ging soweit, dass er Moenchen erlaubte, Raeumlichkeiten in verschiedenen Schloessern zur Lehre des Buddhismus zu nutzen. Er ueberwachte auch das Verhalten der Moenche und liess einmal 500 von ihnen wegen Übeltaten bestrafen. Koenig Rama III tauschte buddhistische Wissenschaft mit anderen Laendern, speziell mit Ceylon und Burma aus.

Koenig Rama III war derjenige, welche die Erstellung der Wandmalereien mit Szenen aus der Ramayana Episode im Tempel des emeraldenen Buddha veranlasste.

Im Erziehungswesen unterstuetzte Koenig Rama III jeden, der Talent zeigte. Als er feststellte, dass das aus der Ayutthaya Zeit ueberkommene Erziehungssystem fuer viele Kinder zu kompliziert war, ordnete er die Neuerstellung des Lehrbuches Chindamanee an, welches bis in die Regierungszeit von Koenig Rama V Verwendung fand. Er machte Wat Phra Chettupon zum Zentrum der Wissenschaft in den Bereichen Literatur, Medizin, Buddhismus und Geschichte und liess auf dem Tempelgelaende Heilpflanzen anbauen. Daher ist Wat Phra Chettupon als die erste thilaendische Universitaet anzusehen.

In seiner Aussenplotik und in den Beziehungen zu anderen Laendern verfuhr Koenig Rama III extrem vorsichtig. Er hatte die Eigenstaendigkeit und Integritaet des Koenigreiches im Auge in einer Zeit, in welcher viele der Nachbarlaender kolonialisiert wurden.

»Kriege mit Burma oder Vietnam sind Vergangenheit. Es sind die Farang, vor welchen Vorsicht angesagt ist und vor deren Tricks wir uns hueten muessen. Was immer wir auch an gutem fuer unser Land von ihnen lernen koennen, man sollte sich vor der unbedachten Übernahme ihres Lebensstils hueten.«

Diese Erkenntnis von Koenig Rama III wurde auch von den nachfolgenden Koenigen gehoert und sorgte mit dafuer, dass Thailand bis auf den heutigen Tag frei und unabhaengig geblieben ist.

Eines Tages machten Piraten die Kuesten Thailands unsicher und griffen unschuldige Reisende an. Koenig Rama III bekaempfte sie mit Kriegsschiffen und wandte drastische Massnahmen an bis schliesslich wieder Frieden im Golf von Siam einkehrte.

Koenig Rama III verabscheute den Missbrauch von Opium und entliess jeden aus den koeniglichen Diensten, der mit Opium Kontakt hatte. In dieser Zeit wurde Opium ueber das Meer geschmuggelt und er entsandte Kanonenboote, um den Schmugglern das Handwerk zu legen. Das beschlagnahmte Opium wurde auf dem Phra Maine Gelaende gegenueber des Grand Palace verbrannt. Die Metallbehaelter wurden eingeschmolzen und zu Buddhastatuen verarbeitet.

Die wichtigste Tat Koenig Rama III war seine Sorge um die Thronnachfolge. Obwohl er viele Soehne hatte, welche fuer die Nachfolge in Frage kamen, dachte er doch mehr an die Faehigkeiten, welche ein folgender Herrscher benoetigt, um das Wohlergehen des Koenigreichs sicherzustellen. In einer Rede sagte er: »Wenn irgendjemand in der koeniglichen Familie ueber die noetigen Faehigkeiten verfuegt, der naechste Koenig zu werden - in der taeglichen Verwaltung, den religioesen Angelegenheiten und im Schutz der Bevoelkerung als auch der Unabhaengigkeit des Koenigreiches - dann soll er mein Nachfolger werden. Aber scheuen Sie sich nicht, Ihre eigene Entscheidung zu treffen - unabhaengig von meinen Gefuehlen. Alles, was ich verlange, ist, dass Sie nicht Ihre Konflikte mit Gewalt austragen, was unvermeidlich dem ganzen Volk schaden wird.«.

Der Originaltext stammt von der Assumption University, 1997. Übersetzung Hans Moeller.

Wir bedanken uns fuer den Beitrag von Dirk Quast dem Webmaster von www.samui.de

 
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