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Khmer-Tempel
Eine Legende erfuellt sich

aus Khmertempel in Thailand - Abglanz von Gottkoenigen
von H. & R. Pollmeier
© Fotos Thomas Glumann von www.howie-thailand.de


Angkor Wat Sonnenaufgang

Die Khmer beherrschten vom 9. bis 15. Jh. weite Teile Suedostasiens. Unser Wissen ueber ihre Epoche nimmt in dem Masse ab, wie sie uns zeitlich naeherrueckt. Der Untergang Angkors begann nach dem Tod von Jayavarman VII.(1181- um 1218), jenes letzten Khmerimperators, der sich im Personenkult als Koenigsbuddha verehren liess und seine Macht bis auf die malaiische Halbinsel und an die Grenzen Burmas ausdehnte. Das Reich zerfiel durch Jahrhunderte langsam, aber stetig. Die Gottkoenige gaben um 1430/32 unter dem Druck der Thai Angkor auf, errichteten provisorische Hauptstaedte, renovierten von 1570 bis 1587 nach einmal die verfallene Stadt und igelten sich schliesslich um Phnom Penh ein, im Gebiet des vierarmigen Mekong, dem geographischen Herzen des Landes. Der unerbittlich wuchernde Dschungel mit seinen gewaltigen Urwaldriesen, schlangenartigen Wurzeln, Kriechpflanzen, Moosen und Wuergefeigen verschlang ihre Tempel. Lediglich Angkor Wat wurde, von buddhistischen Moenchen zum Kloster erhoben, vor der unbaendigen Zerstoerungskraft bewahrt.

Als der franzoesische Forschungsreisende Henri Mouhut 1858 die Ruinen von Angkor Wat wiederentdeckte, schwaermte er: "Grossartiger als alles, was uns von Griechenland oder Rom hinterlassen wurde, ein Bauwerk, das von einem Michelangelo uralter Zeiten errichtet wurde und es mit dem Tempel Salomos aufnehmen kann." Unser Wissen ueber das Reich Angkor ist lueckenhaft. Die wertvollsten Einblicke verdanken wir immer noch seinem Bericht "Voyage à Siam et dans le Cambodge" von 1868. Mit seinen Reisetagebuechern und Kartographien hat er das Interesse der Weltoeffentlichkeit auf das verlassene Angkor gerichtet. Somit erfuellten Franzoesische Archaeologen eine alte kambodschanische Legende: Fremde erneuern die Ruinen. Sie haben einige Tempel restauriert. Ihre Raetsel und Geheimnisse bleiben ungeloest, die letzten Jahrhunderte ihrer Geschichte kennen wir am allerwenigsten: das tropische Klima hat die Handschriften auf Palmblaettern oder Haeuten vernichtet, so dass wir nicht wie bei den Ägyptern auf schriftliche Dokumente zurueckgreifen koennen. Und Steininschriften in Sanskrit oder Khmer, die ohnehin nur wenig ueber das Leben der Menschen aussagen, verloeschten im dahinsiechenden Reich.

 


Kunstraub

Auch die Hinweise von Bernard Philippe Groslier ueber die Baumethoden erklaeren den Verfall. Die monumentalen Heiligtuemer benoetigten riesige Mengen an Steinen, die auf kraeftezehrende Weise gebrochen wurden. In der Endzeit hatten die Khmer einfach keine Leute, keine Sklaven und Kriegsgefangenen mehr fuer die Steinarbeiten. Zudem ist Schlamperei am Bau kein Übel der Neuzeit: "Trotz dieser wirklichen Wunderleistungen geht der Khmer-Architekt oft sehr ungeschickt vor", sagt Groslier.

Die Khmer verwendeten zwei Natursteinarten: Sandstein und Laterit. Laterit verwittert leicht; also verwendete man moeglichst lange das edlere Gestein, dann Laterit fuer das Mauerwerk, Sandstein zur Wandverkleidung oder zumindest fuer alle Bauelemente, die einen bildhauerischen Schmuck erhalten sollten. Aber der Khmer-Architekt "behaelt hartnaeckig die Holzbearbeitungsmethoden bei Steinkonstruktionen mit all den katastrophalen Folgen fuer ihre Stabilitaet bei", schreibt Groslier. "Schliesslich verfuegt die nunmehr voll entwickelte Khmer-Architektur trotz ihrer vielen Experimente nur ueber drei Elemente: die Terasse als Unterbau... den Turm, der den kleinen Schrein umschliesst... die ueberwoelbte Galerie. Es ist so gewissermassen ein Baukastenspiel mit drei Grundelementen. Selbstverstaendlich sind die moeglichen Kombinationen in der Zahl beschraenkt angesichts der vorgeschriebenen symmetrischen, auf einen Punkt ausgerichteten und nur rechte Winkel zulassenden Grundformen. Dem Kuenstler bleibt nichts anderes uebrig als ein Spiel mit Proportionen und Perspektiven. Doch hierin werden die Khmer fast ohne Rivalen sein." - Quelle: Groslier, Hinterindien, Baden-Baden 1960.

 
Khmer-Tempel
Überblick
1.Kapitel
2.Kapitel
3.Kapitel
4.Kapitel
5.Kapitel
6.Kapitel
7.Kapitel
8.Kapitel
Nachwort

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