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Khmer-Tempel
Khao Phra Viharn oder Preah Vihear - das heilige Kloster

aus Khmertempel in Thailand - Abglanz von Gottkoenigen
von H. & R. Pollmeier
© Fotos Thomas Glumann von www.howie-thailand.de


Khao Phra Viharn

/www.koratmagazine.in.th/sight/viharn/eviharn.htm - mit Vogelperspektiven u. a.
Natuerlich waechst mit jedem restaurierten Kunstwerk der Reiz zur Besichtigung. Aber gewiss lohnt sich auch der etwa 230 km lange Weg von Surin zum Felsentempel Khao Phra Viharn. Er ist ein beliebter Wallfahrtsort der Thais, wurde bisher nicht restauriert und ist im Augenblick geschlossen. Aber die Zeiten aendern sich.

Oft spinnen sich in Siam liebevolle Legenden um die Entstehung eines Tempels. Pin, die Tochter eines habgierigen, durch neue Angelmethoden reich gewordenen Fischerehepaares am Mekong, unterstuetzte heimlich die Armen. Ein Prinz, dem ihre Schoenheit wahrscheinlich mehr als ihre Mildtaetigkeit gefiel, nahm sie zur Gattin. Zur Suehne fuer ihre Eltern liess Pin den Felsentempel erbauen. Sachlichere Informationen findet man in der Broschuere von John Black "The Lofty Sanctuary of Khao Phra Vihar", das die Siam Society 1976 neu aufgelegt hat. Nach seiner Genealogie hat Yasovarman (889 - um 900) das Werk begonnen und Suryavarman II. (1113 - um 1150) letzte Hand angelegt. Die Architekten fast aller Khmerherrscher haben die Anlage mitgepraegt.

 


Khao Phra Viharn

Aber der bedeutendste Khmertempel der Provinz Si Sa Ket gehoert nicht mehr zu Thailand, er wurde nach einem Urteil des Internationalen Gerichtshofes 1963 Kambodscha zugesprochen, kann aber wegen seiner Nord-Sued-Lage in den Dang Rek-Bergen - nach Groslier in einer der schoensten Landschaften ganz Asiens gelegen - am Ende eines Felsplateaus nur von Thailand aus bequem erreicht werden. 1989 einigten sich Kambodscha und Thailand, dieses einzigartige Kunstwerk Besuchern wieder zugaenglich zu machen, aber erst mit dem Frieden im kambodschanischen Buergerkrieg kann man seit Okt. 1991 gefahrlos die mehr als einen Kilometer lange Tempelanlage besichtigen. Man benoetigt kein Visum, nur der Pass wird hinterlegt. Den Eintritt teilen sich beide Laender fuer eine spaetere Restaurierung.

Alle bedeutenden Elemente der Khmerkunst werden in dieser Anlage wieder einmal harmonisch vereint. Und doch draengt sich ein modernes Bild auf, denn der Felsen hat - von dem nahegelegenen Mor Daeng Cliff aus gesehen - die Konturen eines Tankers. Am Bug stuerzt die Linie mit dem Pei Ta Di Cliff steil in das Panorama der kambodschanischen Ebene ab. Auf Deck fuehrt eine 850 m lange, teilweise in den Felsen gehauene Treppe in einer Folge von vier Absaetzen allmaehlich auf die schiefe Ebene hinauf, Symbol des langen Weges in den hinduistischen Himmel. Unmittelbar vor den Klippen in 500 m Hoehe liegt das Gott Shiva geweihte Sanktuarium im fruehen Baphuon-Stil (1010 - 1080). Hier blicken aus den Reliefs noch die kantigen, mehr den Khmerherrschern als dem sanften Prinzen Gautamo entlehnten Buddhakoepfe in stilisierter Strenge.

Die Prasats auf der zweiten und dritten Ebene sind wie griechische Kreuze angelegt, die Gopuram jedes Absatzes werden von Stufe zu Stufe immer praechtiger und maechtiger. Die Anlage ist zum Teil zerfallen und wiederum hervorragend erhalten. Es ist nicht abwegig, wenn man empfindet, ein Hauch von Olympia breitet sich aus. Denn die verhaltene Kraft und Spannung rueckt die Bauwerke in die Naehe archaischer griechischer Kunst. Im Wechselbad der Eindruecke von Prunktoren und Hoefen, Gesimsen und Giebeln, von Palaesten und Proportionen wird man immer begleitet von der Naga, der urasiatischen Gottheit, die, ganz im Gegensatz zur christlichen Schlange, das Gute als Element des Lebens verkoerpert.

 
Khmer-Tempel
Überblick
1.Kapitel
2.Kapitel
3.Kapitel
4.Kapitel
5.Kapitel
6.Kapitel
7.Kapitel
8.Kapitel
Nachwort

Ressourcen
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