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Reiseberichte
Bangkok im Februar

von Achim Schneider
© Fotos und Inhalt A. Schneider

Die gigantische Metropole ist fuer Thailand kommerzielles, kulturelles, geistiges und politisches Zentrum zugleich. Hier wird man mit verschiedensten Eindruecken konfrontiert. Prachtvollste Tempelbauten, laerm- und verkehrsueberfuellte Strassen, riesige Einkaufshaeuser, unglaubliche Menschenmassen, hohe Luftfeuchtigkeit und drueckende Temperaturen.
Aber auch enge Gassen, kleine Essenstaende, freundliche Menschen, idyllische Wasserstrassen und Parkanlagen. Hier findet man Hektik und Ruhe genauso wie Reichtum und Armut, Touristen aller Herren Laender genauso wie einfache und betuchte Einheimische.
In jedem Fall stroemen schon am ersten Tag sehr viele Eindruecke auf einen ein. Die Stadt hat ihre eigene Dynamik. Bangkok gilt nicht ganz zu unrecht als "der groesste Parkplatz der Welt". Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Autos in der Stadt soll 6 km/h betragen.

 

Nicht gerade viel. Zudem befinden sich ca. 80% aller thailaendischen Autos in Bangkok selbst! Wir sind zum Glueck mit Taxi, Wassertaxi und Tuk Tuk vergleichsweise schnell und vor allem billig vorangekommen.
Unser erstes Ziel nach einem Schnupperspaziergang in der Naehe unseres kleinen Hotels war der vielgepriesene Koenigspalast (The Grand Palace), eines der prachtvollsten Bauwerke in ganz Suedostasien.
Er befindet sich im kulturellen Zentrum der Stadt, in Sanam Luang. Der Palast und das benachbarte Wat Phra Kaeo erstrecken sich auf ca. 0,2 km2 und wurden 1783 errichtet und sind von einer weissen Mauer umgeben.
Im (vergleichsweise sehr hohen) Eintrittspreis von 200 Baht ist auch der Eintritt zum ca. 3 km nordoestlich gelegenen Vimanmek Teakwood Mansion, dem angeblich groessten Teakhaus der Welt, enthalten.Ausserdem erhaelt jeder Besucher eine A5-Broschuere in englischer Sprache.
Wer auch wirklich am Eingang reingelassen werden moechte, sollte darauf achten, dass Schulter und Knie durch die Kleidung bedeckt sein muessen und keine hinten offenen Sandalen geduldet werden!
Fuer Notfaelle kann man sich allerdings gegen eine Leihgebuehr angemessene Kleidung leihen.

 

Je nach Interesse fuer die Details der Gebaeude und die angeschlossenen Museen kann man hier schon einige Stunden verbringen.
Die ueberschwaengliche Pracht der Bauten - allen voran der Tempel des Emerald Buddha, der den Smaragd-Buddha beherbergt und dem goldenen Chedi - im Koenigspalast zu beschreiben versuche ich erst gar nicht und verweise hier einfach auf die verschiedenen Bilder.
Wir haben uns fuer den Nachmittag zur Abwechslung eine Fahrt auf den Klong von Bangkok vorgenommen. Nicht zu unrecht hat Bangkok den Beinamen "Venedig des Ostens ".
Von Chang Pier hinter den Koenigspalast fahren viele der Boote, die die Klongs - Bangkoks Kanalsystem - befahren ab.

 

Man sollte sich allerdings vorher schon ueberlegen, was man gerne machen moechte. Einmal als Touri erkannt, wird einem naemlich da sehr schnell eine Rundtour fuer vergleichsweise viel Geld aufgeredet.
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann sich mit dem Linienboot(!) von dort aus nach Bang Yai bringen lassen. Dies sollte allerdings keine 60 Baht kosten, wie wir spaeter bemerkten. Allein die Stops an diversen Haeusern entlang des Klong Bangkok Noi sind sehr interessant.
Es ist eine ganz andere Welt, als das Bangkok, das man bisher gesehen hat mit den vielen Autos, Verkehr, Strassen und Personen. Eines allerdings ist fast gleich: der Laerm.
Diese Longtail-Boote werden naemlich fast ausschliesslich mit direktuebersetzten LKW-Motoren(!) betrieben. Kein Witz! Improvisation ist hier eben Trumpf...

 

In der kleinen "Vorstadt" Bang Yai lohnt ein kleiner Spaziergang zu der schon vom Anlegeplatz sichtbaren Tempelanlage. Hier befindet sich ein liegender Buddha, der bestimmt auch seine 25m lang ist und in keinem unserer Reisefuehrer erwaehnt ist. Scheinbar sind Bauten dieser Groessenordnung hier keine Seltenheit...

Am naechsten Tag waren wir dann bei bestem Wetter (ca. 32° und Sonne) wieder aufnahmefaehig fuer weitere Tempelanlagen.
Unweit suedlich des Koenigspalastes befindet sich Wat Pho, eine ebenfalls sehr sehenswerte Tempelanlage, die auch zum Pflichtprogramm jedes Bangkok-Besuchs gehoert. Der Eintritt betraegt hier nur 20 Baht (ca. 1 DM).
Die gesamte Anlage ist etwas kleiner als der Koenigspalast, wirkt nicht so pompoes dafuer aber graziler.
Es handelt sich hierbei um die groesste Klosteranlage des Landes und wird von ca. 300 Moenchen bewohnt. Das bekannteste Bauwerk innerhalb des Wat Pho ist der Tempel mit dem liegenden Buddha. Dieser ist mit seinen 46 m Laenge und ca. 15 m Hoehe der groesste seiner Art.

 

Fast noch mehr als im Koenigspalast verbluefft hier der Hang zum Detail.
So befinden sich z.B. im Kranz um das Heilige Zentrum ca. 75 kleine pyramidenfoermige Chedis, zwischen denen immer wieder Pflanzen in kleinen Gaerten bluehen.
Ebenfalls auf dem Gelaende des Wat Pho befindet sich im gegenueber des Eingangs liegenden Teil eine Thai-Massageschule. Hier kann man sich fuer umgerechnet DM 10.-- eine halbe Stunde kraeftig durchkneten lassen.
Aber Vorsicht!
Das ist nicht unbedingt etwas fuer wehleidige Naturen, es wird jeder Muskel angesprochen und man hoert ab und an schon mal einen Knochen krachen. Allerdings fuehlt man sich danach sehr weich und entspannt.
Faehrt man am suedlichen Ende des Koenigspalastes am Thien Pier mit der Faehre (2 Baht) ueber den Chao Phraya gelangt man zum Wahrzeichen von Bangkok, dem Wat Arun, dem Tempel der Morgenroete.

 

Dieser sieht von der anderen Flussseite gar nicht so imposant aus und man ist geneigt, ihn angesichts der schon gesehenen Hoehepunkte auszusparen. Ein sehr gut gemeinter Tipp: Man tue das nicht!
Steht man einmal vor der vergleichsweise kleinen Tempelanlage kommt man ebenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich kann es rational kaum erklaeren, aber Wat Arun hat mich sogar fast am meisten beeindruckt. Trotzdem besteht die Anlage "nur" aus dem zentralen 86 m hohen Phrang und vier quadratisch darum angeordneten kleineren Tuermen.
Allerdings bergen die immer steiler werdenden Treppen eine gewisse Mystik. Bis zu einer gewissen Hoehe kann man den Tempel - hat man seinen Eintritt bezahlt - selbst begehen. Dabei hat man auch eine gute Aussicht auf die andere Seite des Chao Phraya - in Richtung Koenigspalast.
Unserer Meinung nach gehoeren die vier oben beschriebenen Ziele zum absoluten Muss eine jeden Bangkok-Besuchs.
Anschliessend hat man dann mit der Auswahl der Unternehmungen die Qual der Wahl.

 

Eine wichtige Station muss natuerlich noch erwaehnt werden:
Die Khaosan Road in Banglampoo, etwas noerdlich der koeniglichen Tempel. Hier ist das ideal gelegene Traveller-Zentrum von Bangkok.
Die vergleichsweise kurze Strasse und deren Umgegend bieten westlichen (Rucksack-)Touristen alles, was so benoetigt wird, viele preiswerte Unterkuenfte
(zu empfehlen sind u.a. das Sawasdee House, das Nana Plaza Inn, das New Siam, das Phra Athit Mansion und das New Merry V,).
Weiter gibt es eine Vielzahl (nicht mehr ganz typischer) Restaurants, Wechselstuben, Essstaende und Tausende von Verkaufsstaenden, an denen man sich mit allem eindecken kann was man hier nicht oder nur teuer bekommt. Von der Fake-Rollex ueber Rai Ban Sonnenbrillen, preiswerte Laserpointer, Seidekrawatten und Calvin Klein T-Shirts bis hin zum internationalen Fuehrerschein und Presseausweis...

 

Ein weiteres Ziel ist der Golden Mount mit dem Chedi des Wat Saket. Dieser liegt etwa 2km westlich vom Koenigspalast und ist eine kleinere Tempelanlage, die sich auf einem kuenstlich aufgeschuettetem Huegel befindet.
Allerdings handelt es sich hierbei um den weit und breit hoechsten Huegel im Stadtzentrum von Bangkok, so dass man von hier mit die beste Aussicht geniessen kann - vorausgesetzt man erwischt einen der eher seltenen Tage mit klarer Sicht. Fuer die oberste Plattform hat man dann aber einen Eintritt in Hoehe von 10 Baht zu bezahlen.
Nicht entgehen lassen sollte man sich auch nicht das quirlige Chinatown von Bangkok.
Die chinesische Minderheit ist hier integriert wie selten in der Welt. In der Hauptstrasse, der Charoen Krung Road, befindet sich Geschaeft neben Geschaeft.
Auf den Gehwegen finden sich unzaehlige fliegende Haendler, ueberall gibt es Kleinigkeiten zu essen und duftende Staende, die Seitenstrassen gleichen tw. einem Kraemermarkt, ab und an auch einer Sperrmuellsammlung und dicht daneben befinden sich die mit Gold und Jade vollgepackten Juwelierlaeden. Kontraste pur!

 

Ca. 2 km weiter westlich befindet sich etwas nordoestlich des Siam Square (Soi Kasemsan 2) das Jim Thompson-Haus. Hier findet man in verschiedenen traditionellen Thai-Haeusern suedostasiatische Kunstschaetze vor.
Jim Thompson gilt als Wiedererwecker der damals vom Aussterben bedrohten Seidenweberei.
Er blieb nach dem 2. Weltkrieg in Bangkok und gruendete 1948 die Thai Silk Company und wurde zur Beruehmtheit. Ebenso beruehmt ist sein spurloses Verschwinden im Dschungel der Cameron Highlands im Fruehjahr 1967...
Weitere sehenswerte Punkte sind des schon erwaehnte bekannte riesige Teakhaus Vimanmek Mansion, die koeniglichen Barken am Anfang des Klong Bangkok Noi, der Marmortempel mit seinen 52 lebensgrossen Buddhastatuen noerdlich vom Golden Mount, der maessig interessante Dusit Zoo (30 Baht), eine der wenigen Gruenanlagen, der Lumpini Park am oestlichen Ende der Chinatown und der Wochenendmarkt.
Diesen sollte in jedem Fall jeder besuchen, der das Vergnuegen hat uebers Wochenende (Sa. oder So.) in Bangkok zu sein. Wir hatten dieses Glueck nicht. Er befindet sich etwa 8 km nordoestlich vom Zentrum.

 

Das Nachtleben von Bangkok hat einiges zu bieten, obwohl vielerorts schon um 1.00 Uhr die Pforten geschlossen werden! Vor allem kommt man vergleichsweise guenstig von a nach b. Eine Taxifahrt von der Khaosan Road zum Siam Square, wo sich u.a. das Hard Rock Café befindet, kostet so etwa 3-4 DM, d.h. man kann es sich locker leisten am Abend mehrere Kneipen, Lokale und Diskos anzufahren...
Wer sich nicht von Bangkok verabschieden moechte, ohne nicht wenigstens einmal eine etwas anruechigere Gegend gesehen zu haben, dem sei die Lastermeile Patpong westlich des Lumpini Parks empfohlen. Aber Vorsicht, hier verkehren inzwischen nicht nur Vergnuegungssuechtige sondern auch gleich busseweise Otto-Normal-Touristen!
Nun ja, der Ort hat eben seine Beruehmtheit erlangt, was will man machen... Etwas aufpassen wo man reingeht sollte man schon. Meist soll man im Erdgeschoss mit billigen Getraenken animiert werden, ein Stockwerk hoeher zu kommen. Wer nicht ernsthafte Absichten hat und ggf. einiges an Geld loswerden moechte, sollte zweiteres besser nicht machen...

Lesen Sie doch noch mehr Reiseberichte unter:
http://www.astrosoft.de/thailand/thailand.htm  
Reiseberichte
Überblick
2001 - Teil 1
2001 - Teil 2
2001 - Teil 3
2001 - Teil 4
Bericht 1991
BKK - Februar
BKK - September
Erfahrungen
Fullmoonparty
Golfkueste (westl.)
Isan
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