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Touristik
Bangkok - Zusammenprall von Tradition und Verwestlichung
von H. & R. Pollmeier aus ‚Reisen in Thailand, September 1999’

Die ueber 300 prunkvollen Tempel in der 10-Millionen Metropole Bangkok, die von ihren Bewohnern nach den ersten drei Worten des traditionellen Namens Krung Thep Mahanakhon, "Stadt der Engel", genannt wird, belegen die starke Glaubenstreue der Thais.

Im Buddhismus, der nicht nur Religion, sondern ebenso Philosophie wie Weltanschauung ist, sind die Thais tief verwurzelt. Er hat ihren Charakter gepraegt und bestimmt ihr taegliches Leben und Verhalten untereinander. Was erklaert, warum die Thais sich nur von wenigen Dingen aus der Ruhe bringen lassen, stets hoeflich und unaufdringlich sind und selten die Geduld verlieren. Auch Fremden gegenueber erweisen sie sich als tolerante, zuvorkommende Gastgeber - wenn man gewisse Regeln und Tabus beachtet.

So darf man das Koenigshaus niemals in Frage stellen, und als Regel Nummer 1 beim Besuch eines Tempels gilt es, Beine und Oberkoerper zu bedecken sowie die Fuesse zu entbloessen. Ein fauxpas waere es, sich so zu setzen, dass die Fuesse auf einen anderen zeigen, da sie als niedrigstes Koerperteil des Menschen gelten. Der Kopf hingegen ist das hoechste Koerperteil und unantastbar. Weder ein Thai noch eine Buddha-Statue duerfen dort beruehrt werden. Auch wer Kritik gegen einen anderen aeussert, verstoesst gegen die moralischen Regeln. Nur wer geduldig ist und laechelt, gut und freundlich ist, erreicht sein Ziel: Die Hoffnung auf ein besseres Dasein in der naechsten Inkarnation.

 

Da der Buddhismus in Thailand eine dominante Rolle einnimmt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Wahrzeichen Bangkoks ein Tempel ist: der Wat Arun am Flussufer des Chao Phraya River. Umgeben von vier kleineren Tuermen erhebt sich von einer dreistufigen Terrasse der Tempelturm, genannt Prang. Mit einer Hoehe von 86 Metern steht er als Symbol fuer den Berg Meru, die weltliche Repraesentanz der 33 buddhistischen Himmel, der von Daemonen, Vogelmaedchen und Affen bewacht wird.

Nur unweit des Wat Arun trifft man auf den Koenigspalast und den Wat Phra Keo (Fotogalerie), zu deren Besichtigung man sich mindestens einen halben Tag Zeit nehmen sollte. Mehr als 100 Gebaeude aus zwei Jahrhunderten befinden sich auf dem 218 400 Quadratmeter grossen Gelaende, die vielen kleinen Tempel, Fabeltiere, Buddhas und Kapellen nicht gerechnet. Vor den Portalen stehen Daemonen Wache, und die Krieger sollen mit ihren Speeren boese Geister abwehren. Auf den oberen Terrassen halten neben den Vogelmenschen Tempelwaechter den goldenen Chedi in ihren Haenden, ein Grab- und Reliquiendenkmal.

 

Wohin man auch schaut, man ist umgeben von einer goldenen, funkelnden und glitzernden Maerchenwelt. Im Gegensatz zum Palastbezirk, der architektonische Stilelemente von der Thai-Renaissance bis zur viktorianischen Bauweise enthaelt, ist der Sakralbereich ganz im asiatischen Stil gehalten. Hier findet man den Wat Phra Keo, wo im sogenannten Bot, dem heiligsten Teil eines Wats, der smaragdfarbene Buddha wohnt. Auch Emerald Buddha genannt, schimmert er in einer Hoehe von elf Metern hellgruen auf einem goldenen Altar. Diese nur 75 Zentimeter grosse Figur gilt als Beschuetzer des Landes und soll unbeschreibliches Glueck bringen.

Nur wenige Fussminuten flussabwaerts findet man den aeltesten Tempel Bangkoks, den Wat Po, Tempel des Ruhenden Buddha. Er gilt auch als groesster Tempelkomplex in ganz Thailand und ist von einer Mauer mit 16 Toren umgeben. Hauptattraktion ist der mit Goldplaettchen belegte liegende Buddha, der nicht weniger als 46 Meter lang und 15 Meter hoch ist. Darueber hinaus trifft man auf dem Tempelgelaende auf 400 weitere kleine Buddha-Statuen aus verschiedenen Epochen.

 

Ein weiterer Tempel, der Wat Traimitr, waere unbedeutend, stuende in ihm nicht eine fast sechs Tonnen schwere und dreieinhalb Meter hohe Statue, von der man einst dachte, sie sei aus Bronze. Als bei einem Transport die Statue beschaedigt wurde, kam unter der Bronzelegierung pures Gold zum Vorschein.

Eine Sehenswuerdigkeit ist auch der Wat Benjamabobitr, bekannter unter dem Namen Marmortempel. Er unterscheidet sich von allen anderen Tempel durch vorwiegend europaeische Stilelemente wie florentinische Glasfenster oder einer Verkleidung aus weissem Carrara-Marmor. Loewen, ebenfalls aus Marmor, bewachen den Bot.

 

Freilich hat Bangkok noch weitaus mehr zu bieten als Tempel und Palaeste. Beispielsweise die Grosse Schaukel beim Wat Suthat. Sie wurde fuer ein hinduistisch-brahmanisches Fest erbaut und bis 1940 fanden hier Schaukel-Wettkaempfe statt. Unbedingt anschauen sollte man sich auch das Jim-Thompson-Haus. Der Begruender der thailaendischen Seidenindustrie hat hier einen musealen Wohnkomplex aus originalen antiken Thai-Haeusern geschaffen, die er aus weiten Teilen des Landes heranschaffen und zusammenbauen liess.

Zur Entspannung im Gruenen bieten sich der Chatuchak Park oder der Lumpini Park an, in dem man den Chinesen fruehmorgens beim Schattenboxen zusehen kann. Ein Besuch in Chinatown ist ebenfalls ein touristisches Muss. Wer sich in das Gewirr von Gassen begibt, erlebt eine malerische Basaratmosphaere; dort wird um Lebensmittel, Kleider, Ersatzteile, Tiere und vieles mehr gefeilscht und gehandelt.

 

Ruhiger geht es auf dem Sanam Luang, einem riesigen Platz zwischen Nationalmuseum, Thammasat Universitaet und dem Wat Phra Keo zu. Doch belebt es sich auch hier, wenn zwischen Februar und April der Nordostmonsun weht und Drachenkaempfe veranstaltet werden. Sie sind wie Thai-Boxen oder Bueffel- und Hahnenkaempfe ein Nationalsport.

 

 
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